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Haus ist nicht gleich Haus. Abgesehen davon, dass die Behausung über Wände und ein Dach verfügt, gibt es bei der Vorstellung zum Traumhaus sehr deutliche Differenzen. Über Geschmäcker lässt sich halt nicht streiten. Streiten können Sie sich allerdings mit dem Architekten oder dem Bauzeichner – denn die haben wirklich schon alles gesehen und gehört. Doch neben der Frage nach dem Geschmack gibt es einen recht prekären Hintergrund: Das Haus muss nicht nur nach dem Bau stehen bleiben, sondern noch möglichst praktisch und effizient sein. Der Klassiker, wenn man so will, und gleichzeitig auch der Kassenschlager, ist das freistehende Einfamilienhaus. Haus, Garten, Auffahrt und Garage garantieren die erhoffte Idylle – treffen aber nicht jedermanns Geschmack. Auch wenn die gewisse Distanz zum Nachbarn eine beliebte Konstellation ist, muss es nicht jeder mögen. Mehrfamilienhäuser sind für Vermieter meist die idealen Häuser. Genug Raum für alle, trotzdem komprimiert auf Wohnungs-Niveau. Durch die zusätzlichen Mieteinnahmen können außerdem Darlehen schneller getilgt werden, was ein wahrer Gewinn sein kann. Reihenhäuser gehen noch einen Schritt weiter. Das Reihenhaus bietet ähnlichen Wohnraum wie ein Mehrfamilienhaus, ist aber noch dichter gepackt und beherbergt viel mehr Menschen. Dadurch fehlt einigen Menschen die Distanz zu Nachbarn, anderen gefällt die Nähe hingegen sehr gut. Ein recht gelungener Kompromiss ist das Doppelhaus. Ganz besonders wichtig ist hier die intakte Beziehung zum Nachbarn, da sonst das Idyll schnell in eine Hölle verwandelt werden kann. Am wenigsten Lärm macht eben noch das eigene Grundstück ums Haus herum. Und wenn der Geldbeutel es zulässt, können Sie sich noch mal mit dem Architekten zusammensetzen und ihre persönlichen Stilwünsche einfließen lassen. Schließlich soll das Häuschen eins für das Leben sein. |