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| Das förderfähige Passivhaus |
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Gerade in Zeiten, in denen das Klima verrückt spielt und wir uns lediglich an die eigene Nase fassen können, sind umweltbewusste Investitionen gefragt. Doch nicht nur aus moralischer Sicht empfiehlt sich dies: Staat und Banken unterstützen Sanierungen und Bau von energieeffizienten Wohnflächen. Und damit ist es ja noch nicht genug: Auch die Rohstoff-Reserven gehen in absehbarer Zeit zur Neige. Ein Horror-Szenario, dass sich nur die wenigsten Menschen wirklich vorstellen können. Alle müssen mit ran, vor allem die, die dazu noch in der Lage sind. Bauherren zum Beispiel. Der Bau eines Energie sparenden Hauses ist eine Maßnahme, die nicht nur moralisch absolut ehrbar ist, sondern auch viele weitere Vorteile hat: Der Sinn des Passivhauses ist es, auf eine klassische Heizung zu verzichten. Ziel ist, dass das Haus im Sommer gekühlt und im Winter erwärmt wird, im Schnitt aber übers Jahr eine konstante Temperatur hält. Dabei spielt vor allem die Belüftung und die Dämmung des Hauses eine maßgebliche Rolle. Durch die speziellen Dämmungen fallen höhere Kosten an – meist deutlich höhere Kosten. Diese lassen sich nach einigen Wohnjahren allerdings wieder ausgleichen und der Wiederverkaufswert des Hauses ist in der Regel deutlich höher als bei gewöhnlichen Wohnflächen. Passivhäuser werden staatlich gefördert, aber auch die Länder haben gezielte Unterstützungsprogramme für solche Maßnahmen. In der Regel wird der Bau eines Passivhauses mit großzügigen Darlehen verbunden, deren Zinsen oft ansprechend sind. Mit Zinssätzen bis höchstens 3% sind die Finanzierungen wirklich machbar und schonen vor knappen Geldbeuteln in den Tilgungsjahren. Übrigens: Auch für Altbauten gibt es diese Förderprogramme! |